Für Patienten
Ablauf des Praxisbesuchs und was Sie mitbringen sollten
Der Besuch im ANDROMED Augenzentrum beginnt mit der Anmeldung und einem kurzen Gespräch. Anschließend erfolgen die notwendigen Untersuchungen. Zum Abschluss bespricht die Ärztin oder der Arzt die Ergebnisse und empfiehlt bei Bedarf die weiteren Schritte.
Wir legen großen Wert darauf, den Besuch so zu gestalten, dass jeder Ablauf klar verständlich ist und in einer ruhigen, angenehmen Atmosphäre stattfindet – ohne Hektik.
Bitte bringen Sie zum Termin mit:
- Ihre Krankenversicherungskarte (gesetzlich oder privat)
- vorhandene Brillen oder Kontaktlinsen
- frühere Befunde oder Untersuchungsergebnisse (falls vorhanden)
- eine Liste der regelmäßig eingenommenen Medikamente (bei Bedarf)
Sollte eine Pupillenerweiterung erforderlich sein, kann das Sehen vorübergehend beeinträchtigt sein. In diesem Fall empfehlen wir, kein Fahrzeug zu führen und gegebenenfalls eine Sonnenbrille mitzubringen.
Informationen zur Krankenversicherung
Wir behandeln Patientinnen und Patienten mit gesetzlicher sowie privater Krankenversicherung. Der Umfang der Untersuchungen und Leistungen richtet sich nach den Bedingungen Ihrer Versicherung.
Gerne informieren wir Sie bei Bedarf darüber, welche Leistungen von Ihrer Krankenversicherung übernommen werden.
Häufige Fragen
Erwachsenen wird eine augenärztliche Kontrolle einmal jährlich empfohlen, Kindern alle 6–12 Monate. So können Veränderungen frühzeitig erkannt werden.
Bei akuten Augenbeschwerden behandeln wir Patientinnen und Patienten während unserer Sprechzeiten.
In dringenden Fällen empfehlen wir, vorab telefonisch Kontakt mit uns aufzunehmen.
In der Regel ist für einen Termin in unserer Praxis keine Überweisung erforderlich.
Falls Ihnen eine Überweisung von einer anderen Ärztin oder einem anderen Arzt vorliegt, können Sie diese gerne mitbringen.
Die Dauer des Termins hängt von der Art der Untersuchung und der individuellen Situation ab.
In der Regel dauert ein Besuch etwa 20 bis 40 Minuten. Bei zusätzlichen Untersuchungen kann der Termin entsprechend länger dauern.
Ja, Sie können zum Termin Kontaktlinsen tragen.
Für bestimmte Untersuchungen kann es erforderlich sein, die Kontaktlinsen während des Termins kurz herauszunehmen.
Bei Kurzsichtigkeit ist der Augapfel länger als normal. Dadurch wird das Bild nicht auf der Netzhaut, sondern davor fokussiert, was zu unscharfem Sehen in der Ferne führt.
Kurzsichtigkeit kann nicht vollständig geheilt werden. Durch eine passende Korrektur, die Kontrolle der Sehbelastung und regelmäßige Untersuchungen lässt sich das Fortschreiten jedoch verlangsamen.
Mit zunehmendem Alter verliert die Linse an Elastizität, wodurch das Scharfstellen im Nahbereich erschwert wird. Dieser natürliche Prozess wird als Presbyopie bezeichnet.
Astigmatismus liegt vor, wenn Hornhaut oder Linse eine unregelmäßige Form haben. Dadurch wird das Bild nicht gleichmäßig fokussiert, was zu verzerrtem und unscharfem Sehen führt.
Ja, bei Astigmatismus können spezielle torische Kontaktlinsen getragen werden, die ein klares und stabiles Sehen ermöglichen. Die Anpassung erfolgt individuell.
Häufig liegt dies an einer unzureichenden Menge oder Qualität des Tränenfilms. Solche Beschwerden treten oft bei längerer Bildschirmarbeit oder in trockener Umgebung auf.
Ja, solche Augentropfen können die Beschwerden lindern. Wichtig ist jedoch, Präparate zu verwenden, die zum jeweiligen Typ des trockenen Auges passen. Dies wird vom Arzt nach einer Untersuchung festgelegt.
In den meisten Fällen verläuft ein Glaukom schmerzfrei und ohne deutliche Symptome. Daher sind regelmäßige Messungen des Augeninnendrucks sowie die Untersuchung des Sehnervs besonders wichtig.
Ein Glaukom kann nicht vollständig geheilt werden. Durch eine frühzeitige Diagnose, regelmäßige Kontrollen und geeignete Behandlung lässt sich das Fortschreiten jedoch aufhalten oder deutlich verlangsamen.
Bei der AMD ist die Makula betroffen, also der zentrale Bereich der Netzhaut, der für das scharfe Sehen verantwortlich ist. Das periphere Sehen bleibt in der Regel erhalten.
Eine vollständige Heilung der AMD ist nicht möglich. Moderne Therapien und regelmäßige Kontrollen können jedoch das Fortschreiten der Erkrankung verlangsamen und das Sehvermögen möglichst lange erhalten.
In bestimmten Fällen ist eine Behandlung ohne Operation möglich, zum Beispiel mit Brillen, Übungen oder spezieller Therapie. Dies hängt von der Ursache des Schielens, dem Alter und dem Ausmaß der Störung ab.
Ohne Behandlung kann ein Auge zunehmend vom Sehvorgang ausgeschlossen werden, was zu einer Verschlechterung der Sehschärfe dieses Auges führt.
Dies ist eine Reaktion auf Allergene wie Pollen, Staub oder Kosmetika. Die allergische Reaktion führt zu einer Entzündung der Bindehaut und verursacht Juckreiz und Rötung.
In der Regel reichen herkömmliche befeuchtende Tropfen nicht aus. Bei Allergien sollten spezielle antiallergische Augentropfen verwendet werden, die vom Arzt empfohlen werden.
Ein erhöhter Blutzuckerspiegel kann mit der Zeit die feinen Blutgefäße der Netzhaut schädigen. Dies kann zur Entwicklung einer diabetischen Retinopathie und anderer Augenveränderungen führen.
Leider verläuft die diabetische Retinopathie in frühen Stadien meist ohne spürbare Symptome. Das Sehvermögen kann zunächst unauffällig bleiben.
Schwebende Punkte, verschwommenes Sehen, Verzerrungen oder eine plötzliche Verschlechterung der Sehschärfe sollten Anlass sein, umgehend einen Augenarzt aufzusuchen.
Mindestens einmal jährlich – auch wenn das Sehvermögen unauffällig erscheint. Bei bestehenden Veränderungen oder langjährigem Diabetes sind häufigere Kontrollen nach ärztlicher Empfehlung sinnvoll.
Vitamine können den Stoffwechsel der Netzhaut unterstützen, ersetzen jedoch weder regelmäßige augenärztliche Untersuchungen noch eine gute Blutzuckerkontrolle.
Die Behandlung erfolgt unter lokaler Betäubung mit Augentropfen und ist in der Regel nicht schmerzhaft. Die meisten Patientinnen und Patienten verspüren lediglich ein kurzes Druckgefühl.
Die eigentliche Injektion dauert nur wenige Minuten und erfolgt ambulant.
Der Eingriff erfolgt unter lokaler Betäubung mit Augentropfen und ist in der Regel schmerzfrei. Eine Vollnarkose ist nicht notwendig.
In der Regel dauert der Eingriff etwa 15–20 Minuten und wird ambulant durchgeführt.
Das Sehvermögen verbessert sich häufig innerhalb kurzer Zeit. Der Heilungsverlauf ist jedoch individuell und wird bei Kontrollterminen überwacht.